"You never get a second chance to make a first impression"

Die Geschichte von film-i-motion und ihrem CEO Andre Imöhl.

Es war irgendwann Anfang der Jahrtausendwende, sagen wir mal ganz am Anfang, also 2000.

Schon seit Jahren hatte André Imöhl sich in diversen Veranstaltungsfirmen und Videoklitschen im westfälischen, bergischen und rheinischen Raum, als Festangestellter (Video-Projektleiter) herumgeschlagen. Dort hatte er von der Pike auf, alle Video- und Veranstaltungstechniken gelernt, um halbwegs gute Filme herzustellen und sie dort zu präsentieren, da wo sie gebraucht wurden.

Beruflich begann alles mit dem WDR Lokalfernsehen Dortmund. Er arbeitete als Redakteur, produzierte TV-Beiträge und kurze Reportagen wie „Kerle wie wir“.

Da ihm die Arbeitsweise zu flüchtig und schnelllebig war und er lieber künsterisch an Filmen arbeiten wollte, suchte er ein Unternehmen das Image- oder Werbefilme produzierte. In Wuppertal fand er eine Veranstaltungs-Agentur die sich auf die Pharma-Industrie spezialisiert hatte. So lernte er fast alle Tablettenfirmen bundesweit und auch im Ausland (England, Frankreich, Schweiz, Österreich) kennen.

Abbott, Asche, Bayer, Fisons, Fournier, Janssen, Klosterfrau, Lipha, MSD – Merck, Sharp & Dohme, Pfizer, Sandoz, Schering,

Ein Jahr später kamen dann auch die Industriefilme hinzu, wie:

AKZO-Faser, BKK, DATEV, DKV-Versicherungen, Eismann, Gira, GM Fanuc, Grohe, Ideal Standard, Jobst, Jomo Großhandel, Keramag, Keuco, Kötter Security,  LTU, Markant, Mercedes, Philips, Saab, VEBA, Vorwerk, Wavin,

Sieben Jahre später verschlug es ihn zu einer reinen Videoproduktion an den Rhein. Dort war er für Projekte verantwortlich, wie:

ALPINE, BBDO-Network, Deichmann, First Reisebüro, Fuji, Glückauf/THS Essen, Groupe Schneider, Henkel, Herberts/DuPont, Kohtes & Klewes, Kraft-Jacobs Suchard, Kyocera, Lexmark, Nissan, Plettac, Rank Xerox, Samsung, Schwarzkopf Henkel, Spontex, Thyssen-Krupp, Toshiba Europe, Wella, Wolf Garten, Würth.

…… aber auch die Pharma-Firmen waren wieder dabei:

BDF-Beiersdorf, Boehringer Ingol., Glaxo Wellcome, Janssen-Cilag, Johnson & Johnson, SmithKline Beecham, Takeda.

Mit einigen Mitarbeitern aus dieser Zeit, arbeitet er noch heute gerne zusammen.

Bei all der Filmerei, führte ihn sein Weg auf jeden Kontinent unseres Erdballes. Er sah Städte wie New York, Los Angeles, Las Vegas, Sáo Paulo, Sydney, Singapur und Mombasa. Aber auch kleinere Orte wie Holzminden (Niedersachsen), wo die zwei größten, weltbekannten Parfüm-Hersteller ihre Produktionsstätten hatten.

André Imöhl war 1986 schon fertig ausgebildeter Kunst- und Geografie-Lehrer, und zu seinen Hobbies zählte seit dem 16. Lebensjahr auch die Filmerei.

Mit 16 produzierte er seine ersten Filme auf Celloloid, dem einstigen Super-8 Format. Anfangs entstanden Zeichentrickfilme, da er selber gerne zeichnete. Da die Zeichenphasen und die Stoptrick-Filmaufnahmen, doch enorme Zeiten beanspruchten, begann er mit den ersten Handlungsfilmen. Er schrieb seine  ersten Drehbücher und es entstanden gleich 3 Kurzfilme die auch auf einem Festival gezeigt wurden. Das positive Feedback von den Journalisten und bei seinen Freunden beflügelte ihn, sich jetzt an längere Filmestoffe zu wagen.

Es entstand zunächt ein selbsterdachter Horrorfilm in Spielfilmlänge „Die Glaubensanhänger“, danach folgte eine Komödie mit dem Titel „Manche mögens heiß“, in Anlehnung an den Hollywood-Klassiker von Billy Wilder mit Marylin Monroe, Toni Curtis und Jack Lemmon in den Hauptrollen – diese spielten in dem Hagener Streifen natürlich nicht mit. Der Musiker „EROC“ ein Mitglied der Grobschnitt-Combo produzierte zu dem Film die Filmmusik „Hagener Wellenreiter“. Es war die Zeit, in der sich die NEUE DEUTSCHE WELLE herauskristallisierte und gerade in der Stadt Hagen waren die Wellen sehr hoch. Bei den Filmen konnten alle Freunde mitmachen, die Zeit und Lust hatten. Dafür gab´s dann bei der Premiere im Kino für jeden einen Appel und ´n Ei. Die Filme waren aber so erfolgreich, dass sie die Produktionskosten (Filmrollen und mal ´ne Currywurst) wieder einspielten.

Mit zu dem Erfolg beigetragen haben mitunter auch seine Freunde Hartmut Krause (Redakteur beim WDR) und Hansjörg Thurn (Regisseur von TV Blockbuster wie Schimanski, Wanderhure, Schatzinsel), beides Schulkollegen, mit ihnen produzierte er 1990 den Kinofilm „Krautboys“. Ein Roadmovie quer durch das wilde Sauerland, in der Hauptrolle Rolf Zacher und mit Produzent Michael Wiedemann, der schon „Theo gegen den Rest der Welt“ produziert hatte.

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